Was ist Social Trading?

Social Trading ist kein Szenewort, sondern etabliert sich immer mehr in der Finanzwelt. Die wichtigsten Fakten zu Social Trading sind nachfolgend zusammen gefasst.

Netzwerkgedanke beim Social Trading

 

Das Social Trading unterscheidet sich von der Netzwerkintelligenz, Schwarmintelligenz oder „Weisheit der Vielen“ deutlich. Denn diese Begriffe basieren auf einer Entscheidungsgrundlage, die eine Gruppe von Tradern vollzieht oder gleicht sich deren Median zumindest stark an. Im Social Trading allerdings können einzelne Trader ihr persönliches Handeln öffentlich gestalten und eine Vielzahl an Followern generieren. Diese Follower (zu Deutsch: Folger) möchten die erzielte Performance auf ihr investiertes Kapital erhalten. Und dies ist technisch seit einigen Jahren sehr gut möglich.

 

Die Anbieter von Social Trading

 

Vorreiter gab es bereits vor 7 Jahren in Griechenland mit dem Namen Zulutrade. 2007 folgte aus Zypern / Israel dann eToro. Dieser Anbieter von Social Trading darf vor allem wegen seiner hohen Internationalisierung als Marktführer angesehen werden und kann auf rund 3 Millionen registrierte Benutzer verweisen.



Kostenlos Trading Signale in Realtime ansehen und handeln.

In Deutschland ist vor allem ayondo als „early mover“ sehr bekannt. Ayondo hat seit 2009 seine Plattform in Zusammenarbeit mit mehreren Investoren ständig ausgebaut und bindet neben einer Oberfläche zum Handeln seit 2014 auch einen Broker (ayondo markets) mit ein. So ist das Trading für die Signalgeber mit virtuellem 100.000 Euro-Konto oder 1.000 Euro-Realkonto sehr angenehm und mit allen Tools, die der Trader benötigt (ob Research oder Charts oder weitere Applikationen auf mobilen Endgeräten) universell bestückt.

 

In einem folgenden Artikel gehe ich gerne weiter auf die Features ein, die neben den mehreren Tausend Followern vor allem auch für die rund 1.000 Top-Trader von Interesse sind.



ayondo - Follow your Top Trader

 

Ebenfalls im Bereich des Social Tradings ist die Plattform wikifolio sehr etabliert. Diese setzt allerdings auf ein anderes Prinzip. Follower müssen hier kein direktes Konto für die Spiegelung der Trades eröffnen, sondern können recht bequem bei jeder Depotführenden Bank ein so genanntes Zertifikat erwerben. Dieses spiegelt dann synthetisch die Performance des Traderaccounts bei wikifolio. Es gibt aktuell mehr als 2.000 dieser wikifolio-Zertfikate mit Umsätzen an der Börse von monatlich rund 400 Millionen Euro.

 

Vergleich der Plattformen

 

Einen direkten Vergleich kann man nicht durchführen, da die Modelle im Social Trading sich in vielen Punkten trotz der gleichen Ausrichtung (Trader handeln, Follower partizipieren an der Performance) in vielen Details unterscheiden. Der Markt ist hart umkämpft, wie die Umsatzzahlen der Börsen und Anzahl der Follower in den Social Trading –Plattformen eindrucksvoll zeigen. Dabei deutet sich aktuell kein Modell an, was alle anderen Modelle dominiert. Für Trader und Follower liegen die Präferenzen an unterschiedlichen Details, die ich wie geschrieben noch einmal gesondert vorstellen werde.

Dazu kann ich Ihnen auch den Blog Trading der Besten an’s Herz legen!

 

Ein Blick oder Klick darauf lohnt sich auf alle Fälle, denn was ist einfacher als den richtigen Tradern zu folgen und damit Geld zu verdienen.

 

Viel Erfolg wünscht,
Andreas Mueller – Bernecker1977

Ein Gedanke zu „Was ist Social Trading?

Kommentare sind geschlossen.